In Zusammenarbeit mit Daniel Oiver Bachmann. Wie sieht Alltag hinter Gittern aus? Welche Perspektiven bietet die Zukunft? Und wie lebt man mit dem Wissen, etwas nie wieder gutmachen zu können? Mit 18 Jahren wurde Mihrali Simsek zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Weil er verhindern will, dass anderen Jugendlichen Ähnliches passiert, erzählt er seine Geschichte - klar, direkt und schonungslos ehrlich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2010
Was genau ist schief gelaufen, wenn ein 18-Jähriger wegen Totschlags im Gefängnis sitzt? Im Fall des Migranten Mihrali Simsek lässt sich das nachlesen in einem Buch, das der Täter selbst mit Hilfe eines Schriftstellers und Dokumentarfilmers verfasst hat. Ralf Husemann hat das Buch mit Spannung gelesen und Respekt vor der Schonungslosigkeit, mit der der Autor mit sich selbst ins Gericht geht. Die Geschichte von Mihrali, seinen eigenen Versehrungen, Möglichkeiten, den angeblichen "Superfreunden" und schließlich von seinem Absturz hält Husemann für eindrucksvoll ehrlich und authentisch.
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