Wieso beruft sich David Hockney in seinen Werken wiederholt auf die Radierungen des englischen Künstlers William Hogarth? Was bedeutet es, wenn er ein Gemälde Piero della Francescas im Bildhintergrund zeigt? Warum schreibt er Fragmente aus Gedichten des amerikanischen Lyrikers Walt Whitman auf die Leinwand? In konzentrierten Werkanalysen geht Alexandra Schumacher diesen Fragen auf den Grund und erforscht Hockneys Strategien der Bildkonzeption. Damit eröffnet sie neue Perspektiven auf das Werk eines Malers und Photografen, der zu den beliebtesten britischen Gegenwartskünstlern zählt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2004
Gina Thomas bespricht zwei Bücher über den Maler David Hockney. In dem Band über die Ikonografie der Bilder Hockneys, der aus einer Doktorarbeit hervorgegangen ist, kann die Autorin Alexandra Schumacher zeigen, dass hinter den scheinbar "anspruchslosen" Bildern häufig "Anspielungen" auf die Biografie Hockneys oder die Kunstgeschichte versteckt sind, erklärt die Rezensentin. Sie lobt die Studie etwas zweideutig als "ungeheuer beflissen" und attestiert der Autorin, erhellend die "vielschichtige Bedeutung einzelner Bilder" zu erklären. Wenn Thomas etwas an dieser Arbeit stört, dann, dass mitunter vor "lauter Gelehrsamkeit" der Sinn für die "unbeschwerte Ironie" des Malers verloren geht.
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