Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart. In diesem Buch verdichtet Aline Sax drei Schicksale einer Berliner Familie zu Chiffren der deutsch-deutschen
Geschichte. Das Leben dieser Menschen wäre ganz anders verlaufen, wenn Berlin nicht gewaltsam geteilt worden wäre - durch eine Mauer, die ihnen nicht nur die Freiheit, sondern auch ihr Glück geraubt hat.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2019
Roswitha Budeus-Budde kann das Buch von Aline Sax nicht empfehlen. Statt Zeitgeschichte liefert die Autorin laut Rezensentin sich an ein junges Publikum anbiedernde Kolportage. Für Budeus-Budde hat das mit historischer Aufklärung über die DDR wenig, mit Stereotypen und Unterhaltsungszwang umso mehr zu tun. Die von Sax ausnahmslos in düstere Bilder gekleidete Abfolge von tragischen Ereignissen zwischen Mauerbau, Flucht, geheimem Widerstand und Mauerfall taugt allenfalls zum Klischee, garniert mit "Jugendproblemen" wie Liebe, Eifersucht und Autoritätskämpfen, findet die Rezensentin.
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