Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2000
Als "wohltuend unaufregte Betrachtung" der Meditations-Szene bezeichnet der Rezensent mit dem Kürzel "LL" das Buch von Almuth und Werner Huth, in dem sie sich kritisch und "mit dem spröden Charme eines Lehrbuchs" mit dem Angebot an Meditationslehren befassen, die im Westen oftmals fehlerhaft adaptiert werden. Der Rezensent sieht dieses Buch als Anzeichen dafür, "dass nach der Hochkonjunktur des New-Age-Irrationalismus in den letzten Jahrzehnten [?] eine wieder kritischere Gegenbewegung einsetzt." Zwar betrachtet der Rezensent die "christlich inspirierten Wertungen" der Autoren mit kritischer Distanz, merkt aber an, dass sie über psychotherapeutische Erfahrungen verfügen, die dem Buch zugute komme.
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