Mit Schwarz-Weiß-Fotografien von Markus Lanz. Ihr letztes Gespräch mit Papst Benedikt XVI." Im Übrigen sei er noch nie mit einem Papst völlig einverstanden gewesen, auch nicht mit Pius XII."Markus Lanz und Manfred Lütz kannten Benedikt XVI. seit Jahren, auch darüber schreiben sie. Und dann trafen sie ihn noch einmal, für ein letztes Gespräch ... Körperlich war der emeritierte Papst bereits sehr schwach, aber geistig höchst präsent, witzig wie immer und hemmungslos offen.Und so ist dieses Buch eines, das ein überraschendes Licht auf einen der größten Theologen unserer Zeit wirft, den ersten deutschen Papst seit fast einem halben Jahrtausend und einen eindrucksvollen Menschen, der sich von Hass und Bewunderung nicht aus der Ruhe bringen ließ und im Herzen heiter und bescheiden blieb, auch wenn ihn sein Schicksal wider Willen auf die große Weltbühne katapultierte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.02.2023
Willi Winkler macht sich lustig über das von Markus Lanz und Manfred Lütz kompilierte Büchlein. Als Gespräch möchte er nicht bezeichnen, was die beiden da mit Benedikt XVI. anstellen, eher so eine Talkshowsache, bei der die Autoren viel raunen und der Pontifex selbst gerade mal rund zehn Seiten Text hat, in indrekter Rede, wie Winkler anmerkt. Was dabei also herauskommt, Winkler bringt es auf den Punkt und erspart uns damit den Kauf und die Lektüre des überflüssigen Machwerks: Ein durch den Raum schwebender Engel und das offene Hemd von Markus Lanz. Amen.
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