"Wage zu träumen!" ist die persönliche Auseinandersetzung des Papstes, die ihn zum Verfassen der Enzyklika "fratelli tutti" bewegt hat. Mit "Wage zu träumen!" legt Papst Franziskus nun seine neue Regierungserklärung vor. Für ihn gibt es kein zurück zur Normaliät vor der Corona-Pandemie. Vielmehr appelliert er an eine Neuausrichtung der Gesellschaft und erklärt, warum wir diese sicherer und gerechter gestalten müssen. In seinem neuen Buch möchte Papst Franziskus in einfacher und zugleich kraftvoller Sprache Hilfestellungen für den Weg aus persönlichen Krisen aufzeigen. Mit großer Offenheit schildert er, wie ihn drei persönliche Krisen zu einem Besseren verändert haben. Wir brauchen laut Franziskus Mut zur Veränderung - so können wir besser als zuvor aus der Krise hervorgehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2020
Rezensent Daniel Deckers fällt spätestens mit dieser neuen, unter Mitarbeit von Austen Ivereigh entstandenen Hagiografie über Papst Franziskus vom Glauben ab. So viel Gesäusel über Harmonie mit Gott und Welt hält Deckers nicht aus, zumal er das meiste im Buch bereits aus Predigten, Ansprachen und Enzykliken des Papstes kennt. Was Franziskus hier an "unfehlbaren Gedankenmäandern" von sich gibt, hält Deckers bisweilen schlicht für einen vom heiligen Ich zum Leser-Du vermittelten "hypermoralischen" beziehungsweise "grotesken" Quatsch.
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