Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2001
Mit Akribie und Fingerspitzengefühl ist es nach Auffassung des Rezensenten Ekkehard Eickhoff der Autorin gelungen, eine "breite Lücke" bei der Erforschung der "Reichsverfassung im Mittelalter" zu schließen. Während für das Spätmittelalter die Masse der Quellen zum Status der Königin zwar nur noch eine "skizzenhafte Bewältigung des Materials" zulässt, hebt der Rezensent für die Zeit davor die auf Grund der Quellenlage mühevolle Kleinarbeit der Autorin hervor. Aus "entlegensten Quellen" puzzle die Autorin ein überzeugendes Mosaik zusammen, das zum Beispiel im Fall der Kaiserin Agnes zu "beachtlichen" Neubewertungen Anlass gebe. Eine rundum gelungene Arbeit und ein großer Beitrag zur Mittelalterforschung, lobt der Rezensent abschließend uneingeschränkt.
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