Aus dem Englischen von Helga Herborth. Aufruhr in Harvard: Eine Frau auf dem neuen Lehrstuhl an der englischen Fakultät! Janet Mandelbaum ist kühl, klug und schön. Und stößt die alteingesessene Herrenriege gekonnt vor den Kopf. Umso größer der Skandal, als Janet nach einer Party betrunken in der Badewanne aufgefunden wird - und das in Gesellschaft. Kate Fansler kommt ihrer Kollegin zu Hilfe ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.04.2024
Rezensentin Sylvia Staude kringelt sich vor Vergnügen bei den scharfzüngigen Sätzen, die Amanda Cross ihrer Protagonistin Kate Fansler in den Mund gelegt hat. Überhaupt fühlt sie sich durch diesen Krimi sehr gut unterhalten, in dem die Autorin die Misogynie im Amerika der siebziger und achtziger Jahre thematisiert: Die schlagfertige Uniprofessorin Fansler, die gerne mal ein Gläschen trinkt und eine Zigarette qualmt, kennt Staude schon aus den Vorgängerbänden, diesmal muss Fansler den Mord an einer Englischprofessorin aufklären - der ersten weiblichen Lehrstuhlinhaberin in Harvard. Beißende Ironie, kluge Gesellschaftskritik, dazu eine "herrliche, blitzgescheite" Protagonisten - Staude ist wunschlos glücklich.
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