Amelie Fried, Peter Probst

Verliebt, verlobt ... verrückt

Warum alles gegen die Ehe spricht und noch mehr dafür
Cover: Verliebt, verlobt ... verrückt
Heyne Verlag, München 2012
ISBN 9783453195240
Gebunden, 293 Seiten, 16,99 EUR

Klappentext

Als sich immer mehr Paare in ihrem Freundeskreis trennen, fragen sich Amelie Fried und Peter Probst staunend, warum ihre Ehe über all die Jahre gehalten hat. Warum sind ausgerechnet sie, die eigentlich nie hatten heiraten wollen, immer noch so glücklich? Jetzt erzählen die beiden Erfolgsautoren ihre jeweils eigene Version davon, wie sie sich kennengelernt haben, was für eine schrecklich unromantische Hochzeit sie zum Entsetzen der gesamten Verwandtschaft gefeiert haben, wie es war, als ihre Kinder in den Beziehungsfrieden platzten; wie sie den Tücken des Alltags und der Gewohnheit begegnen und wie sie gelernt haben, mit den Macken des jeweils anderen umzugehen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.09.2012

Ehe geht, weiß Monika Wienfort nach der Lektüre dieses Ehebuchs von Amelie Fried und ihrem Mann Peter Probst. Das Buch ist für sie alles in einem: Ratgeber, Selbstdarstellung Erfahrungsbericht, Geschlechteranalyse. Die 36 kurzen Kapitel, die Fried undProbst meist getrennt bewältigen oder mit Hilfe von Interviewpartnern (lesbische Paare, untreuer Ehemann, Eheberater etc.) liest Wienfort weitgehend mit Genuss und Erkenntnisgewinn. Einige klischeehafte Motive im Ehediskurs kann sie den patenten Autoren verzeihen, schließlich ist der männliche Teil Drehbuchautor. Was lernt Wienfort also? Zum Beispiel, dass eine Ehe mit Bodenhaftung, wie die hier vorgestellte der Autoren, ein Erfolgsrezept sein kann. Aber auch, welche Probleme die Ehe mit sich bringen kann.
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