Andreas Altmann knüpft da an, wo sein Bestseller "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend" aufgehört hat. Nie wieder zurück in die Provinz, das war klar, aber was will er wirklich? Die Antwort heißt: LEBEN. Länder und Ideen, Drogen und Frauen, Missetaten und Mönchstum. Altmann schildert seine Erfahrungen mit Schonungslosigkeit gegen sich selbst - und mit Leidenschaft und Witz. Es sind die Geschichten eines Davongekommenen, der beschlossen hat, ganz nah ranzugehen: ans Leben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.07.2013
Eines macht Hilmar Klutes bitterböser Verriss mehr als deutlich: Der Rezensent kann nichts mit Autor Andreas Altmann anfangen - und noch weniger mit seiner neuen, nun unter dem Titel "Dies beschissen schöne Leben" erschienen Kurzgeschichten-Sammlung. Altmann erscheint dem Kritiker als ein von seinem "vermeintlichen Nonkonformismus" hingerissener Kleinbürger, der die "genitalzonenfreien Moralbürger" mit seiner "sprachlichen Diarrhöe" schockieren möchte, sich bedauernswerter Weise mit Henry Miller und Norman Mailer vergleicht, leider aber nicht mehr als einen peinlichen Abklatsch von "Fifty Shades of Grey" für ältere männliche Alleinreisende produziert. Und so überkommt den Rezensenten bei der Lektüre dieser peinlichen "Dirty-Little-Boy-Storys" geradezu ein Brechreiz, wenn er etwa liest, wie der Autor in mangelhafter Sprache von seinen lächerlichen LSD-Erfahrungen, kleinen Verbrechen und anderen Nichtigkeiten erzählt. Dass Altmann das nicht nur veröffentlicht, sondern auch noch ernst meint, kann für den Kritiker nur eines bedeuten: Dieser Autor hat eine Menge im Leben und in der Literatur nicht verstanden.
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