Die Geschichte der Revolte von 1968 als Kampf gegen die Nüchternheit, erlebt von Bommi Baumann, als Revolutionär 30 Jahre opiatabhängig. Er war einer der Ersten auf dem Hippie-Treck nach Nepal. Heute verteidigt die Bundeswehr die Betäubungsmittel am Hindukusch. Ein Buch über die Architektur des Drogenkapitalismus und die Zerstörung der radikalen Linken durch Heroin, ein politischer wie persönlicher Erlebnisbericht.
Eingenommen zeigt sich Rezensent Wolfgang Gast für Bommi Baumanns "politischen Erlebnisbericht", der mit Einsichten über die radikale Linke und Heroin, Drogenkapitalismus und Afghanistan aufwartet. Der Bericht des ehemaligen Haschrebellen, Guerilleros der "Bewegung 2. Juni" und Bankräubers, der nach seinem Ausstieg aus der militanten Szene untertauchte, zwischen Asien und Europa hin- und herwanderte und opiatabhängig war, bis er 1981 verhaftet wurde, ist in seinen Augen nicht nur eine "authentische Abrechnung" mit den Drogen und ihrer Szene. Er schätzt das Buch auch als Auseinandersetzung mit dem Drogenkapitalismus, der Zerstörung von Teilen der radikalen Linken durch Heroin und der Rolle der Drogen in den späten 1960er Jahren bei der Veränderung des Westens.
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