Im Jahr 2000 führen die letzten Magier nur für unsere Augen ein ganz normales Leben - im Verborgenen herrschein sie über die uralten Mächte der Finsternis. Tobias von Taris ist der Oberste ihres geheimen Rates, ein mächtiger Mann, der seine Tochter Mira über alles liebt. Doch als Mira sich in den jungen Magier Martin verliebt, fallen die Schatten der Vergangenheit auf sie zurück: Warum versucht Tobias mit aller Macht, Martins Familie zu vernichten? Und warum trägt Mira ein Amulett mit Martins Familienwappen? Mühsam ergründen Mira und Martin die schrecklichen Ereignisse um Fürst Urkosch und die mächtigen Nachtelfen, die vor vielen Jahren zur Katastrophe führten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Mira ist Magierin und lehnt sich gegen ihren Vater auf, der sie über den Tod der Mutter (die am "grässlichen Fluch der Nachtelfen" starb) belogen hat. Mira verbündet sich mit dem Todfeind des Vaters, der diesen ins Reich der Nachtelfen verbannen will. Erst nach dieser Katastrophe kommt es dann zum Happy end. Der Rezensent Helmut Martin-Jung äußert seinen Verdacht, dass sich hier jemand an den Erfolg der Harry-Potter-Bücher anhängen will. Anders als bei Joanne K. Rowling, findet er, verbinden sich Magie und Alltag hier nicht wirklich organisch, die Vater-Tochter-Probleme hätten sich ohne weiteres auch ohne Magie schildern lassen, "die Zauberei wirkt daher ein bisschen aufgesetzt". Andererseits, räumt Martin-Jung ein, macht das eigentlich nichts, denn die Schilderung der Vater-Tochter-Beziehung bleibt auch so interessant, und "spannend ist das Ganze auch noch."
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