Die Ostasien-Korrespondentin der Zeit, Angela Köckritz, hat sich in China gezielt auf die Suche nach Träumen begeben und die Menschen nach Wünschen, Perspektiven und der persönlicher Motivation gefragt. So erfahren wir, wovon Chinesen schwärmen, woran ihr Herz hängt, welche Passion sie antreibt. Diese Reportagen eröffnen uns einen Zugang zu den Individuen, die wir angesichts der Masse übersehen: Ob Architekt oder Eremit, Wahrsagerin oder Konkubine, Bürgerrechtler oder Tagträumer - sie alle haben ihre Geschichte zu erzählen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 05.11.2015
Die essayistische Reportage der ehemaligen Ostasien-Korrespondentin der "Zeit" ist für Inna Hartwich eine poetische Odyssee durch China. Mal sachlich politische Entwicklungen darstellend, mal nah an den zwölf Biografien, die sie beschreibt, bietet der Band Hartwich Einblicke in ein zwischen Schmerz und Freude zwiegespaltenes Land. Ob Angela Köckritz einen Wandersänger trifft oder eine moderne Konkubine, immer, versichert die Rezensentin, verbindet die Autorin individuelle mit lokaler und nationaler Geschichte.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…