Warum wehrt Logan sich nicht gegen Bruce und seine Freunde, die ihn bei jeder Gelegenheit mobben? Die Gerüchteküche brodelt, überall, in der Nachbarschaft und in der Schule, doch Logan schweigt, beharrlich. Niemand kommt an ihn ran - außer Laurel, das Mädchen mit dem schrägen Sprachwitz und dem Schauspieltalent, das sich von keinem reinreden lässt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2010
Hohe Anerkennung zollt Rezensent Tilman Spreckelsen diesem Roman für Jugendliche von Ann Dee Ellis. Er bescheinigt der amerikanischen Autorin, konsequent für Kinder und Jugendliche Partei zu ergreifen, denen von Erwachsenen unzumutbare Lasten aufgebürdet werden. Im Mittelpunkt von "Es. Tut. Mir. So. Leid." sieht er einen Dreizehnjährigen, der Zeuge einer versuchten Vergewaltigung wird und in der Folge Schuldgefühle entwickelt, sich mehr und mehr isoliert und an der Schule zum gemobbten Außenseiter wird. Das Buch enthält nach Spreckelsen durchaus harte Szenen, aber die drastische Darstellung erfolgt seines Erachtens "nie um des Effekts willen". Besonders hebt er Ellis' "Kunststück" hervor, den traumatisierten Jungen selbst die Sache erzählen zu lassen.
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