Mit zahlreichen schwarz-weiß Abbildungen. Welche Bedeutung haben Architektur, Städtebau und Denkmalpolitik in Israel? Und welche Rolle spielen für sie die Genese, Identität und Repräsentation des 1948 gegründeten Staates? Das Buch dokumentiert die großen Bauprojekte der israelischen Staatsgründungsphase - vom Bau der Knesset über die Errichtung der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem bis hin zur Rekonstruktion des Jüdischen Viertels in Jerusalem.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2006
Nicht gerade übersichtlich, architektonisch gesprochen, aber einzigartig informativ und wegweisend als "kritische Architekturgeschichte" sei diese Studie, lobt Rezensent Roman Hollenstein. In ihrer Analyse des israelischen Städtebaus und der Denkmalpolitik von 1948 bis 1967 beziehe die Autorin die politischen Bau- und Raumplanungen auf kritische Weise mit ein. Insbesondere Jerusalem, so der Rezensent, werde von der Autorin baugeschichtlich "detailreich" untersucht, vom Kirya-Viertel bis zu Yad Vashem. Ebenfalls ausgiebig werde eine "städteplanerische Meisterleistung des jungen Staates" dargestellt, die dem Wüstenklima angepassten Wohnanlagen von Beer Sheba. Den pragmatischen Städtebau Tel Avivs und andere "Meisterwerke des Betonbrutalismus" lasse die Autorin dagegen "links liegen". Zeitliche Ungereimtheiten entdeckt der Rezensent allerdings in der Beschäftigung mit der neueren Ben-Gurion-Universität, während beispielsweise die Hebräische Universität von Jerusalem "ignoriert" wird.
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