Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2020
Kein gewöhnliches Buch über Mobbing unter Jugendlichen ist Anne Freytag hier gelungen, findet Steffen Gnam. Ziemlich komplex geht es zu, wenn das Opfer, deren Blog über ihre Freunde und Freundinnen plötzlich öffentlich wird, zugleich auch Täterin ist - weil sie lästert und weil sie "Passwörter und sensible Inhalte nicht schützte". Der Kritiker schätzt die Autorin als "außergewöhnliches Talent" und empfiehlt aus vollem Herzen diesen Jugendbuchroman samt seinem überraschenden Schluss - den er natürlich nicht verrät. (Nur soviel: Die Wahrheit bekommt am Ende doch wieder Oberwasser.)
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