Aus dem Englischen von Manfred Allie und Gabriele Kempf-Allie. Eine junge Frau zu ihren Eltern, untere Mittelschicht im Londoner Vorort: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Ich heirate, die schlechte: Er ist Perser. Und Übrigens: Er hat bereits zwei Frauen." Ein Roman über Liebe, Essen und die Faszination des Fremden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.08.2008
Ein sehr buntes und rasantes Buch hat Verena Mayer da gelesen. Anthony McCartens Parallelgesellschaftpanorama "Englischer Harem" handelt von lebenslustigen Kellnerinnen, sehr britischen Exil-Iranern, Verfolgungsjagden und multikulturellen Patchwork-Familien. Als unterhaltsame temporeiche Komödie beginnend, wende sich der Roman im Laufe der Handlung jedoch in eine "düstere Bestandsaufnhame Englands", stellt die Rezensentin fest. Ein herausragendes Gespür für Effekte und jede Menge Einfallsreichtum attestiert sie dem Autor, dessen Erzählweise eindeutig filmisch inspiriert sei, wie Mayer feststellt, die sich nur an den Dialogen stört, die ihr manchmal einer englischen Sitcom entsprungen zu sein scheinen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…