Mit vielen Bildern von Florentine Prechtel. Eine verrückt-liebenswerte Familie - das erste Abenteuer der Buddenbergs
Die neunjährige Mia hat die trubeligste Patchworkfamilie, die man sich vorstellen kann. Da gibt es ihren großen Grufti-Bruder, die wilden kleinen Zwillinge, ihre liebevoll-chaotische Mutter, den grummelig-gutmütigen Opa, diverse Väter und natürlich Mias Sozusagen-Schwester und beste Freundin Lisbeth. Kein Wunder, dass bei den Buddenbergs immer was los ist und sie von einem Abenteuer ins nächste stolpern. Um bei all dem Kuddelmuddel den Überblick zu behalten, zeichnet Mia alles auf Karten in ihr Tagebuch.
Diese Geschichte beginnt eigentlich an dem Tag, an dem ein hundert Jahre alter Brief aus London bei Mia und ihrer Familie ankommt. Doch die Buddenbergs ahnen nicht, dass dieser Brief eine richtige Sensation ist. Deshalb geht er im normalen Buddenberg-Chaos auch fast verloren. Dabei führt er doch zu einem Geheimversteck in ihrer alten Villa - und zu einem echten Schatz.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.03.2018
Bei den Buddenbergs ist immer was los, weiß Rezensentin Yvonne Poppek nach der Lektüre des ersten Buches über die chaotische Familie. Da gibt es verborgene Keller, verbotene Gärten, geheime Schätze, verrückte Kindergeburtstage, gefesselte Väter, Abenteuer, so viele man erleben kann, und jede Menge familiäres Chaos. Und obwohl längst nicht alles in der Welt von Mia, ihrer Mutter, ihrem Großvater, ihren drei Geschwistern und deren drei Vätern eitel Sonnenschein ist, ja vieles sogar traurig und dramatisch, erscheint der Rezensentin die Villa der Buddenbergs trotzdem wie ein Ort, an dem man als Kind gerne leben würde - ein Sehnsuchtsort warm und bunt, wo die Regeln etwas lockerer, die Eltern etwas lässiger und das Leben ein bisschen aufregender ist. Ein Lob geht auch an Florentine Prechtel für ihre "zarten und detailreichen" Illustrationen .
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