Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.09.2004
Als "eindringlichen" und differenzierten Einblick in das "nicht enden wollende Trauerspiel" der tschetschenischen Geschichte lobt die mit "I.R." zeichnende Rezensentin den von Ekkehard Maass betreuten zweisprachigen Band mit Gedichten des im deutschen Exil lebenden tschetschenischen Dichters Apti Bisultanov. Seine aus den Jahren 1982 bis 2003 stammenden Verse, die vom roten Faden einer "ungnädigen Geschichte" und von den "Traumen des Verlusts" durchzogen sind, verbinden "tschetschenische Volkstraditionen" (wie etwa Chorlied und Klagegesang) mit "Elementen der modernen europäischen Poesie". Bisultanovs Ton und Metaphorik, so der Rezensent, verschmelzen die "Lakonie des Notats" und die "Melodik des Gebets" zu einer "bisweilen archaisch-fremdländisch" Ton- und Bildersprache.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…