Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jakobeit. Elspeth war Roberts große Liebe. Jetzt liegt sie auf Highgate, dem romantisch verwilderten Friedhof Londons. Doch Elspeth scheint lebendiger als je zuvor, denn die Erinnerungen sind stärker als der Tod. Robert riecht sie, spürt sie, spricht mit ihr. Es ist als lebe sie weiter und als sei ihr Tod nur ein böser Traum. Alle, die ihr nahestanden, geraten in ihren Bann. Bis ihre Nichten, die Zwillinge Valentina und Julia, eine fatale Wette mit ihr eingehen. Vor der Kulisse des pulsierenden London erzählt Audrey Niffenegger von der unstillbaren Sehnsucht, dem anderen ewig nahe zu sein.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2010
Frauen, was ist los?, fragt Meike Fessmann empört. Den Erfolg solcher die Aufklärung missachtenden Schauerromane vor allem bei den Leserinnen kann sie sich nicht erklären. So laut die Werbetrommel dröhnt, so leidlich unterhaltsam und so sinnfrei findet sie Audrey Niffeneggers sentimentales Machwerk, das eigentlich im London des 21. Jahrhundert spielt, aber im Stil der viktorianischen Zeit verfasst ist. Natürlich spukt es in dieser Geschichte, natürlich geht es um schreckliche Geheimnisse und natürlich langweilt sich die Rezensentin zu Tode.
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