Aus dem Englischen von Lutz Kliche. Kommissar Sajan Dayal wird gerufen, wenn es die aufsehenerregendsten, rätselhaftesten Kriminalfälle Delhis zu lösen gilt. In U-Bahnhöfen brechen mysteriöse Gang-Kriege aus. Eine junge Frau aus dem Nordosten wird vergewaltigt. Das dreijährige Kind einer einflussreichen Familie wird entführt. Ein Toter wird gefunden, der eine Halskette aus abgeschnittenen Fingern trägt. Dayal und sein Team arbeiten mit den modernsten Techniken und stoßen auf archaische Bräuche und Kulte. Ihre Ermittlungen führen uns durch alle Schichten dieser viel-gesichtigen und geschichtsträchtigen Stadt, in die Villen der Reichen, in die Hütten der Slums.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2015
Fritz Göttler scheint das Urteil über den Delhi-Krimi von Avtar Singh uns überlassen zu wollen. Was er von einem maßgeschneiderten Ermittler mit Schnauzer hält, der wie Lord Peter Wimsey parliert, aber zusammen mit seinem flotten Team im Moloch Delhi in Sachen Viehdiebstahl, Vergewaltigung und Fingerabschneiderei ermittelt, verrrät er nicht. Nur so viel: Märchenhaft findet er den Text, weil Singh dauernd aus der Gegenwart der Big Player zurück in ferne Zeiten und die Geschichte Delhis schweift.
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