Fotografien von Axel Hütte und Texte von Cees Nooteboom. Mit 34 Farbtafeln. Kontinente ist eine Sammlung der berühmtesten Landschaftsfotografien, die auf Axel Hüttes Reisen durch Asien und Südamerika, Europa, Afrika und Australien entstanden sind. In großformatigen Panorama-Ansichten von Gebirgsmassiven und Meereshorizonten, von weiten Ebenen, Himmeln über der Wüste oder undurchdringlichen Urwäldern führt uns Axel Hütte seine fotografische Vision der Erde in ihrer klimatischen und geologischen Vielfalt vor - eine Vision, die sich zwischen den Polen von Realismus und Romantik bewegt, die weder Menschen noch sogenannte "Sehenswürdigkeiten" braucht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.08.2002
Sehnsucht nach unendlichen Weiten bekommt Sybille Omlin beim Betrachten der Bilder aus allen Winkeln der Erde und Cees Nootebooms Texten dazu. Empfindet die Rezensentin die Bilder anfangs noch als "Aneinanderreihung des Immergleichen und Eintönigen", merkt sie bald, wie gerade in jeder kleinen Abweichung der Kern einer Landschaft zum Ausdruck kommt. Da Menschen und Ansiedlungen fast ganz fehlen, unterscheiden sich die Regionen eher durch ihre Farbe, sie bilden ein "farbtonales Kontinuum, das zwischen grau- gelb-braun (Asien), braun-ocker (Afrika), braun und grün-blau (Europa), schwarz-grün (Nordamerika) und grün-braun-blau (Südamerika) mäandriert", staunt die Rezensentin. Wohingegen Noteboom mit seinem literarischen Ich "die Extremitäten der Landschaft innerhalb einer ästhetischen Erfahrung durch Zeit und Gelassenheit glättet". Literatur und Fotografie sind hier aufs Trefflichste verbunden, wie die Rezensentin feststellt, und dass, obwohl Hütte und Noteboom gar nicht gemeinsam unterwegs waren.
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