Bela Chekurishvili

Wir, die Apfelbäume

Gedichte
Cover: Wir, die Apfelbäume
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2016
ISBN 9783884235409
Kartoniert, 96 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Joachim Sartorius, Hans Thill und Ernest Wichner. Übersetzung von Norbert Hummelt. "Wir, die Apfelbäume - wozu blühen wir überhaupt? Wie kommt Sisyphos zu seinem Stein, wie hat Salome das Tanzen gelernt? Und wenn einer sein Kreuz trägt und klagt - was sagt das Kreuz dazu?" Bela Chekurishvilis Gedichte gehen vielen Fragen nach; die Fragwürdigkeit des Lebens überhaupt, seiner Einrichtungen und Übereinkünfte, ist ein zentrales Motiv ihres Schreibens. Die 1974 geborene Dichterin und Kulturjournalistin gehört zur "Wende"- Generation in der georgischen Literatur - aufgewachsen unter dem Sowjetstern und dann hineingestellt in die plötzliche Freiheit eines Landes, das ganz neu war und zugleich ganz alt. Alt wie die Apfelbäume und der Wein. Ihre Gedichte sind getragen von einem Aufbegehren gegen die reiche Formtradition der georgischen Dichtung und doch zugleich von ihr gespeist. Aber ob sie nun zum prosanahen, skeptischen Blocksatz tendieren oder im Urvertrauen auf den Reim zu tanzen beginnen - immer sind diese Gedichte elektrisch geladen.
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