Nach den Übersetzungen von H. R. Schieß und R. L. Stab, bearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Mario Florin. "Die Erde ist weder Paradies noch Hölle; sie ist eine Schule für die Menschen und ihre Kräfte. Wer sich nie aufgibt, der wird den Zweck seines Daseins erreichen." Franklin, Sohn eines Seifensieders, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und erarbeitete sich dank Fleiss, Redlichkeit, Sparsamkeit und Disziplin einen gewissen Wohlstand. Wichtiger aber war ihm der innere Reichtum, den er gewann. Verfasser von Ratgebern berufen sich auf Franklin, von N.V. Peale, Frank Bettger über Dale Carnegie bis zu jungen Autoren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.09.2000
Ursprünglich 1758 erschienen, ist dieser Essay, meint Lutz Hagestedt, zum Modell für allerlei "Ratgeber-Literatur" geworden. Franklin war Puritaner und glaubte an göttlichen Lohn in weltlichem Gewand, - aber vor den Preis hat er doch noch den Schweiß gesetzt, vielmehr "Sparsamkeit" und "strenge Selbstkontrolle". Hagestedt meint, "zeitgemäß" seien die Ratschläge nun nicht mehr, wo "Konsumkredite" und Spaßgesellschaft herrschen. Aber vielleicht sind sie inzwischen als "Gegenentwurf zu einem entfesselten Kapitalismus" lesbar
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