Aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl. Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren. Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat. Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.08.2014
Sylvia Staude ist nicht überzeugt von Benjamin Percys Fantasyroman. Alles im Text scheint ihr allzu deutlich, jede Anspielung auf reale Verhältnisse (hier: USA vs. Islamismus) ist für sie klischeehaft und allzu kenntlich, eine wütende Minderheit (Lykaner = Moslems, Aidskranke), hehre Politikereden (Obama). Darüber hinaus hält Staude das Buch für überfrachtet, die Ziele des Autors zu disparat, sodass die Message am Ende recht uneindeutig rüberkommt, wie sie findet. Am überzeugendsten findet sie den Text noch, wenn Percy eine Liebesgeschichte nach Art von Romeo und Julia einflicht.
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