Aus dem Polnischen von Stephan Niedermeier. Die politische Wende des Jahres 1989 hat zahlreiche Tabus der Geschichtsschreibung aufgebrochen, zu denen auch die Vertreibung der Deutschen aus den Ländern Ostmitteleuropas nach dem Zweiten Weltkrieg zählte. Gerade polnische Historiker(innen) haben sich in den vergangenen Jahren intensiv um eine objektive Darstellung dieses Geschehens bemüht; die 1999 in polnischer Sprache erschienene Publikation von Bernadetta Nitschke ist ein Beispiel für diesen neuen Zugang. Unter Auswertung einer Fülle von zum Teil bisher unbekannten Materialien aus polnischen und deutschen Archiven hat die Autorin Vorbedingungen, Vorbereitungen und Verlauf der Zwangsaussiedlungen der Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und den altpolnischen Gebieten zwischen 1945 und 1949 analysiert.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner…