110 Tafeln mit 170 Abbildungen. Mit Einführungsessays von Susanne Lange, Els Barents und Rudi Fuchs. Die Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede wurde am 31. März 1973 stillgelegt. Wenige Tage später begannen Bernd und Hilla Becher mit ihrer umfassenden Dokumentation der Zechenanlage, die 1974 abgetragen und eingeebnet wurde. In den knapp anderthalb Jahren zwischen Stillegung und Abbruch entstand die Arbeit "Zeche Hannibal", die detaillierte fotografische Beschreibung des Bochumer Steinkohlenbergwerks: 85 Aufnahmen, in 19 Objektgruppen unterteilt, erfassen von jeweils verschiedenen Standpunkten aus nicht nur die Gesamtanlage, sondern auch jeden einzelnen architektonischen Bestandteil. In der Abfolge der wechselnden Ansichten kann der Betrachter die Zeche Hannibal optisch umschreiten und damit vor seinen Augen sozusagen rekonstruieren. Unser Band begleitet eine Ausstellung im Huis Marseille, Amsterdam.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.07.2002
Wenige Tage nachdem die Steinkohlezeche Hannibal in Bochum-Hofstede Ende März 1973 stillgelegt wurde, begann das deutsche Fotografen-Paar Bernd und Hilla Becher mit einer umfassenden Bildrecherche in der vielteiligen Zechenanlage, berichtet der mit "lin" zeichnende Rezensent. Dabei ging es den Bechers nach Ansicht des Rezensenten "vor allem um Lesbarkeit und Vergleichbarkeit der architektonischen Volumen, Strukturen und Einzelteile." Die beiden Fotografen setzten in ihrer Herangehensweise auf Neutralität und Zurückhaltung, klare Komposition und auf das Mittel der Typologie. So entstand laut Rezensent ein "umfangreiches Dossier", das in 19 Gruppen - Förderanlage, Türme, Sägewerk, Werkstätten, Kranbahn, Maschinenhalle, Holzschütte und so weiter - unterteilt ist. Fünfundachtzig der damals entstandenen Schwarzweißaufnahmen sind nun erstmals in einem Fotoband zu bestaunen.
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