Könige und Kaiser - und bisweilen auch die Legenden, die sich um sie ranken - haben unser Bild vom Mittelalter geprägt. Die Spuren ihrer Herrschaft, die sie überall im Reich hinterlassen haben, sind bis auf den heutigen Tag allgegenwärtig. Jenseits von Reichskrone, Zepter und heiliger Lanze erscheinen die Herrscher in starkem Maße eingebunden in das Machtgeflecht geistlicher und weltlicher Fürstenherrschaft, aber nicht selten auch bedroht von den Ränken der engsten Verwandten. Die Beiträge dieses Bandes lenken deshalb immer wieder den Blick auf die Strukturen und zentralen Problemfelder weltlicher und geistlicher Herrschaft im Mittelalter. Sie zeichnen die Konfliktlinien zwischen einzelnen Adelsgeschlechtern nach, erhellen die politischen Kraftfelder außerhalb der Reichsgrenzen, erklären die Brisanz theologischer Vorstellungen, erläutern die ungeschriebenen Gesetze und lassen uns die Macht mittelalterlicher Rituale und Symbole verstehen.
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