Im Durchgang durch die Geschichte von den Anfängen des Christentums bis zum Ausgang des Mittelalters beschreibt und erläutert das Buch auf aktuellem Forschungsstand die theologische Reflexion über Armut und Reichtum, Arbeit und Betteln. Dieser Band stellt dar, wie sich die Praktiken des Helfens und die Einrichtungen der Hilfe wandelten. Beeindruckende Zeugnisse der Nächstenliebe zeigen sich ebenso wie die Grenzen des Helfens. Es begegnen Retter der Armen und Reiche und Mächtige, die Arme unterdrückten und ausbeuteten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2017
Raphaela Schmid findet das Projekt einer Überblickdarstellung christlicher Armenfürsorge von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters gewagt. Dass Bernhard Schneider seine Quellen gut auswählt, kann sie verstehen, auch, dass dabei manches Herausragende unter den Tisch fällt. Lesenswert erscheint ihr der Band allemal. So folgt sie dem Autor interessiert durch Epochenabschnitte über theologische Reflexion und konkrete Beispiele des Helfens, von der Grundlegung in der Bibel bis zum Boom institutionalisierter Fürsorge im Hochmittelalter. Die Veränderungen der Armenfürsorge im Wandel der Zeit beschreibt ihr der Autor genau.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…