Mit einem Vorwort des Herausgebers. Aus den Mazedonischen von Roberto Mantovani, aus dem Albanischen von Joachim Röhm.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.02.2002
Uwe Stolzmann beglückwünscht den Herausgeber für seinen "mutigen Versuch", mit dieser Anthologie mazedonische Literatur bekannt zu machen, doch leider: Der Versuch sei misslungen. Der Rezensent ist von der Auswahl der Texte von fünf Autoren nicht recht überzeugt und kritisiert sie als "willkürlich". Zwar lobt er einzelne Texte und gesteht sogar, dass das Buch eine "aufregende Lektüre" bietet. Das versöhnt ihn jedoch nicht mit dem Vorwort des Herausgebers, der sich als "strammer Nationalist" zu erkennen gibt, wie Stolzmann indigniert feststellt. Auch die essayistischen Texte Ferid Muhics hätte er nach eigenen Angaben lieber "überblättern" sollen. So lautet das abschließende Urteil des Rezensenten, dass der Versuch einer Anthologie mazedonischer Literatur zwar zu loben sei, eine "verlässliche Auswahl" an Texten jedoch noch ausstehe.
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