Brita Steinwendtner porträtiert dreizehn Autorinnen und Autoren und setzt sie mit ihren Landschaften in Beziehung. Wo man lebt und arbeitet, ist das eine, wohin man sich sehnt, das andere. Und ein Drittes ist die Bedeutung, die sich aus Landschaften und Orten erschließt: die innere Geografie von Wirklichkeit, Imagination und Inspiration. Ilse Aichinger: Wien, Ingeborg Bachmann und Johannes Urzidil: Rom, Bruce Chatwin: Peloponnes, Barbara Frischmuth: Ausseerland, Peter Handke: Paris-Versailles, Veit Heinichen: Triestiner Karst, Wolfgang Hildesheimer: Poschiavo, Hartmut Lange: Umbrien, Christoph Ransmayr: Berg und Meer, Raoul Schrott: Tamangur und Tarrenz, Peter Turrini: Weinviertel, Paul Wühr: Lago Trasimeno
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.01.2008
Brita Steindwendtner ist spät erst zur Autorin geworden, zuvor hat sie vor allem als Literaturvermittlerin gearbeitet. Nun legt sie einen Band mit Autorenporträts vor, in dem sie beides mit Reiseberichten verbindet, denn sie ist den großen berühmten (Handke, Ransmayer) und den nicht so berühmten Autoren (Paul Wühr, Hartmut Lange) an die Stätten ihres Lebens und Schreibens gefolgt. Dem Rezensenten Karl Markus Gauß gefällt sehr gut, was er da zu lesen bekommt und er lobt die Prosa Steinwendtners als "gleichermaßen sinnlich und nachdenklich".
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