Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2000
"Dichtung und Wahrheit" im wirtschaftshistorischen Gewand. So in etwa könnte man diese düstere Euro-Vision Bruno Hollnagels wohl bezeichnen. Der Rezensent Ernst Horst jedenfalls ist sich noch nicht sicher, ob Apoll dem Autor die Gabe der Hellsicht verliehen hat, oder ob wir es bloß mit einem Zukunftsroman Orwellscher Prägung zu tun haben. "Aber vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte". Zum Glück für das Buch. Denn das überzeugt weder als Science-Fiction noch als Sachbuch, meint Horst.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…