Seiner Leidenschaft als Fotoreporter verdankt es Glinn, dass er die Revolution auf Kuba dort dokumentieren konnte, wo sie sich tatsächlich abspielte - er war mittendrin. Glinn sagte später: 'Ich konnte so nahe rangehen, wie ich wollte.' Seine atemberaubenden Fotos dokumentieren den Idealismus, das Chaos, die Verletzungen und die Begeisterung für diesen historischen Augenblick. Dieses Buch enthält Glinns ikonenhaften Kuba-Fotos und einige unveröffentlichte Aufnahmen in Schwarzweiß und in Farbe. Wir sehen Schießereien, Chaos auf den Straßen, wie Batistas Geheimpolizei zusammengetrieben wird, wir sind dabei, wenn sich Menschen spontan umarmen, wenn Revolutionäre zu ihren Müttern nach Hause zurückkehren und erleben Fidel Castros Einmarsch in Havanna.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.05.2016
Rezensent Knut Henkel ist überrascht, dass die hier zu bestaunenden Aufnahmen des Magnum-Fotografen Burt Glinn bisher nicht zu sehen waren. Revolutionäre in Kuba, Mütter mit Gewehren, Castro beim Reden und Tanken und beim Einzug in Havanna, lauter Bilder von ikonografischer Wucht, findet Henkel. Wie nah der Fotograf seinen Motiven kam, erstaunt ihn immer wieder beim Nachvollzug dieser Zeitreise in Kubas Geschichte.
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