Durch den Kauf des FC Chelsea ist ein bis dahin im Westen völlig Unbekannter schlagartig berühmt geworden: Roman Abramowitsch legte 90 Millionen USDollar für den angeschlagenen Fußballclub hin und kaufte einen Star nach dem anderen. Wer ist der kamerascheue Tycoon, der in nur zehn Jahren zu einem Vermögen von (geschätzten) 8,3 Milliarden US-Dollar gekommen ist? Die Biografie von Dominic Midgley und Chris Hutchins wartet mit harten Fakten auf und blickt hinter die Kulissen von Geld und Macht. Der Milliardär aus dem Nichts ist die faire Annäherung an eine schillernde Figur, die offensichtlich lieber im Schatten geblieben wäre: Abramowitsch hat bisher die Biografie nicht autorisiert.
Dieses Buch fordert literarische Fantasie heraus, staunt Ursula März nach der Lektüre des Porträts des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch. Die englischen Journalisten Dominic Midgley und Chris Hutchins liefern ein "exzellent recherchiertes, im wunderbaren, unterschwellig ironischen angelsächsischen Sachlichkeitsstil" geschriebenes Buch, schwärmt die Rezensentin, doch das Sujet lässt sie den "freien Fall vom Dokumentarischen ins Märchenhafte" erleben, zu unglaublich erscheint ihr das Leben des derzeit reichsten Russen: 2002 kaufte er die Aktienmehrheit des Londoner Fußballclubs Chelsea, ihm gehört die Hälfte von Russlands größtem Aluminiumkonzern sowie drei Luxusyachten, lesen wir. Angesichts solch eines Reichtums schluckt März und vermutet, dass dieses Porträt, wäre es ein Roman, garantiert Fiktion wäre.
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