Jeder Mensch kann denken. Doch ganz so wie beim Laufen, Sprachenlernen oder Organisieren können einige von uns es besser, andere weniger gut oder gar schlecht. Für alle gibt es jedoch eine erfreuliche Nachricht: Ebenso wie die anderen Fähigkeiten lässt sich auch das Denken verbessern - durch Übung, Vervollkommnung der Technik und Einsatz von Hilfsmitteln. Das äußerst vergnüglich zu lesende Buch stellt knapp zwei Dutzend leicht verständliche, doch ungemein wirksame Denkwerkzeuge vom Analogieprinzip über den Widerspruchsbeweis bis hin zur Brute-force-Methode vor. Bei mittlerer Kondition sind sie alle mit einfacher Schulmathematik zu verstehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.2009
Hingerissen zeigt sich Rezensent Ernst Horst von diesem Buch des Mathematikprofessors Christian Hesse. Ein klein wenig irreführend scheint ihm der Titel "Das Einmaleins des klaren Denken", schließlich ist das Buch seines Erachtens vor allem eine Einführung in das mathematische Denken, bei der man die Gedankengänge mitunter recht genau verfolgen müsse, um die Beispiele zu verstehen. Er vergleicht das Buch mit einem "Bauchladen", der viel bietet, manches aber auch nicht, was für ihn den Reiz ausmacht. So findet er darin Trivialbeispiele, Anspruchsvolles wie einen Spezialfall des Satzes von Fermat, "absurde Spielereien" und tiefgründige Einsichten. Insgesamt schätzt er das Buch als Sammlung von "schönen mathematischen Geschichten". Mit besonderem Lob bedenkt er die Sprache des Autors, die er als "mitreißend" empfindet, sowie seinen Sinn für Komik.
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