Erstmals haben für dieses Buch ein klimageschichtlich bewanderter Historiker und ein Klimatologe mit einem Flair für Klimageschichte eng zusammengearbeitet. Das Buch vermittelt eine einmalige Kombination von Klimarekonstruktionen anhand von Dokumentendaten in ihrem humangeschichtlichen Kontext und zeitlich hochaufgelösten Analysen der Klima- und Gletschergeschichte.
Rezensentin Dagmar Röhrlich schätzt die Sachlichkeit, mit der sich der Historiker Christian Pfister und der Klimatologe Heinz Wanner den Auswirkungen des Klimas auf die Gesellschaft während der letzten tausend Jahre widmen. Aus statistischen Daten und Modellrechnungen einerseits und teils emotionaler Narration andererseits formen die Autoren laut Röhrlich eine spannende Erzählung, die Klimakatastrophen und ihre gesellschaftsverändernden Effekte aufzeigt und überlegt, ob wir heute noch oder schon wieder genauso verletzlich sind gegenüber Extremwetter wie vor 500 oder 700 Jahren. Die kühle Sprache der Wissenschaftler gibt Röhrlich Platz zum Selberdenken und -fürchten.
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