Aus dem Englischen von Brigitte Elbe. Im Golf von Mexiko tauchte Sylvia Earle mit dreizehn Jahren zum ersten Mal. Von da an kannten ihre Liebe zum Meer und ihr Forscherdrang keine Grenzen mehr. Sie tauchte immer tiefer und blieb immer länger in der Unterwasserwelt. Schwamm zwischen Walen, Engelhaien und winzigsten Geschöpfen, die in der Dunkelheit der Meerestiefe glühen. In eindrucksvollen Bildern erzählt Claire A. Nicola die Lebensgeschichte der weltbekannten Meeresforscherin und Umweltschützerin, die ganz nebenbei auch einen Rekord im Tauchen aufstellte, was ihr den Titel "ihre Tiefheit" eintrug.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.03.2016
Katrin Blawat muss zum Glück nicht selbst in die Tiefe tauchen, um einen Eindruck von der Faszination des Meeres zu erhalten. Dafür gibt es nun Claire A. Nivolas Lebensgeschichte der Meeresforscherin und Umweltaktivistin Sylvia Earle. Wie Earle selbst bietet die Autorin und Illustratorin einen Blick auf die Ozeane, der sowohl die Erhabenheit als auch die Verletzlichkeit des Meeres betont, erklärt Blawat das Konzept des Buches. Ob Nivola den Teenager Sylvia nun auf seinen ersten Tauchgängen begleitet oder sie als einzige Frau unter Männern auf Station im Unterseeboot zeigt, stets vermittelt sie den Lesern die Faszination und (in den Zeichnungen) die Ruhe des Meeres und seiner Bewohner, erläutert die Rezensentin.
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