Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2001
Recht interessant findet Hans Hecker diese Arbeit von Claudia Weiss über die russische Emigrantenpresse in Frankreich. Das liegt vor allem im Spannungsverhältnis, das aus Umstand erwächst, dass die russische Bevölkerung im Ausland extrem heterogen war, was sich auch in ihren Publikationen niederschlug. In diesem Zusammenhang stellt die Autorin die These auf, dass die kollektive russische Identität, die gemeinsame Bezugnahme auf ein vorsowjetisches Russland im wesentlichen "das Werk der russischen Emigrantenpresse" ist. Die versuchte nämlich "die russischem Emigranten als Gemeinschaft nach außen scharf abzugrenzen und ihren Zusammenhalt über alle Gegensätze und Streitigkeiten hinweg zu stärken", so fasst der Rezensent die wesentlichen Thesen dieses Buches zusammen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…