Die Signatur des Krieges erzählt vom Alltag im Ausnahmezustand, von Kriegen und Krisen, und wie sie die Menschen verändern. Claus Christian Malzahn schildert aus persönlicher Perspektive, wie wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten aus der waffenstarren Stabilität des Kalten Krieges in eine neue Epoche der Angst hineingerutscht sind. Er verzichtet in seinen Berichten über Krieg, Utopieverlust und religiösen Wahn auf didaktische Distanz, stattdessen verteidigt er Humor und Lebenswillen auch in schwarzen Momenten. Die Reise auf die Malzahn seine Leser nimmt, beginnt im geteilten Berlin, geht über den Balkan nach Kabul und Bagdad, aber auch nach Polen und Portugal.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…