Antonia Rados harrte während des ganzen Irak-Krieges in Bagdad aus und berichtete täglich für RTL und n-tv. Wie sieht das Leben einer Reporterin im Kriegsgebiet aus, wie geht sie mit den Gefahren und der Angst um? In ihrem Tagebuch hat Antonia Rados all das aufgeschreiben, was im Fernsehen nicht zu sehen war: ihre persönlichen Erfahrungen und Empfindungen, den Alltag einer Kreigsberichterstatterin im Bombenhagel. Daneben gewähren ihre Aufzeichnungen Einblicke in die irakischen Verhältnisse und die Schrecken des Krieges.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.09.2003
In Alexandra Senffts Sammelbesprechung von verschiedenen Golfkriegs-Berichten deutscher Fernsehjournalisten kommt das Buch von Antonia Rados am schlechtesten weg. Senfft findet, dass es im Gegensatz zu ihrer Fernseh-Berichterstattung, für die sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhalten hat, "keine Auszeichnung verdient" hat. Die Rezensentin ist enttäuscht, dass statt eingehenden Informationen immer nur "oberflächlich" über die politische Situation im Irak berichtet wird und sie bescheinigt der Autorin zwar durchaus kritische Stellungnahmen zu den Ereignissen, findet aber dennoch ihren Standpunkt "eigentümlich vage". Immerhin lobt Senfft die Schilderungen aus dem Alltag der Kriegsberichterstattung als "spannend", auch wenn man über den Irak insgesamt nicht viel erfährt, wie sie moniert.
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