Bertram Ketzer, Gerichtszeichner von Beruf, malt im Park eine schlafende Frau auf einer Bank und hinterlässt ihr seine Skizze. Sie heißt Cornelia, hat ihren Rausch ausgeschlafen und findet das Bild. Da dies nur das Werk eines heimlich Liebenden sein kann, beschließt sie, diesen Mann zu finden. - Es kommt zu einer kurzen, tödlichen Begegnung. Im Folgenden versucht Bertram auf immer abstrusere Art, Cornelias Leichnam zu entsorgen, doch er muss erkennen, dass ihm die Tote mit jedem Tag sympathischer wird, bis er seine Liebe zu der Verstorbenen nicht mehr leugnen kann. Diese Krimiparabel philosophiert nicht nur über den Stellenwert von Liebe und Tod in einer modernen, entfremdeten Welt, sie schildert auch ergreifend und radikal intim das Dilemme zweier verlorener Seelen, die, gefangen im Labyrinth ihrer maßlosen Sehnsucht stets dem Glück davonlaufen.
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