Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers. "An diesem Tod ist etwas seltsam."- "Luzifer" ist von einer wahren Begebenheit inspiriert, jedoch kein Schlüsselroman. Connie Palmen analysiert einen von Fragen und Geschichten umgebenen Tod, indem sie Tatsachen und Fiktion subtil miteinander verwebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2008
Ein Buch, das die Vermengung von Wirklichkeit und Fiktion thematisch wie formal angeht, und eines, das dabei höchst virtuos vorgeht, möchte Anja Hirsch uns ans Herz legen. Die Frage, ob der Text um den rätselhaften Tod einer Schauspielerin als Schlüsselroman oder als Charakterstudie zu lesen sei, beantwortet Hirsch indirekt mit ihrem Hinweis auf die Allgemeingültigkeit dessen, was Figuren und Handlung dem Leser hier mitteilen. Dass es nämlich um die Selbstinszenierung und schlussendliche Vereinsamung des Künstlers geht und um Subjektivität. Seine Klischeeseligkeit in Bezug auf die Künstlerexistenz ist schon das Einzige, was die Rezensentin dem Roman und seiner Autorin Connie Palmen vorwerfen mag.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…