Wer war Christoph Kolumbus? Wie kam er auf die Idee, nach Westen zu segeln, um nach Indien zu gelangen? Von welchen Vorstellungen und Ideen war er geprägt? Ausgelöst durch den Fund eines anonymen zeitgenössischen Dokuments in einer spanischen Bibliothek beginnt eine spannende Spurensuche, die in vielen Details ein neues Licht auf die Figur Kolumbus und sein Leben wirft.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.05.2006
Zu Christoph Columbus' 500. Todestag sind drei Bücher über den Entdecker erschienen, die Caroline Schnyder in einer Sammelbesprechung rezensiert. Corina Buchers Biografie des Seefahrers lobt die Rezensentin als "leicht lesbar", wobei ihr besonders gefällt, dass sie die Problematik der Jugendjahre von Columbus nicht einfach übergeht. Denn die frühen Jahre sind nach wie vor schwer zu rekonstruieren und liegen überwiegend im Dunkeln, erklärt die Rezensentin, die deshalb zu würdigen weiß, dass die Autorin auch schwer zugängliche Quellen aufgesucht hat, um etwas Licht in diese Zeit zu bringen. Vor allem aber stelle Bucher Columbus als einen Menschen seiner Epoche dar und berücksichtige auch die spezifischen Lebensumstände der damaligen Zeit, so Schnyder anerkennend.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.05.2006
Die Person des Christoph Kolumbus sieht Rezensent Jürgen Zimmerer im Mittelpunkt dieser Arbeit, die Corina Bucher zum 500. Todestag des Entdeckers Amerikas vorgelegt hat. Zimmerer beschreibt das Werk als eine eher "traditionelle Biografie", was nicht unbedingt als negative Wertung zu verstehen ist. Kritisch registriert er allerdings die Abwesenheit des "großen analytischen Atems". Zudem erkennt er bei Bucher eine gewisse Tendenz zur "heroischen Überhöhung" des Seefahrers. Insgesamt aber zeigt er sich von dem Buch und vor allem seiner guten Lesbarkeit recht angetan.
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