Mit 40 meist farbigen Abbildungen. Der Seefahrer Christoph Columbus (1451-1506) lebte in einer Zeit des Umbruchs. Auf der Suche nach einem Seeweg nach Asien unternahm er 1492 die erste von insgesamt vier Reisen - und stieß auf die dem amerikanischen Kontinent vorgelagerten Inseln. Seine Fahrten hatten dramatische Veränderungen zur Folge und führten zur gewaltsamen Eroberung der "Neuen Welt".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2006
Caspar Hirschi rümpft die Nase: Diese Biografie ist für eine große Leserschaft bestimmt, und darin nicht einmal gut gemacht. Wenn er also den Verfasser Paul Barz einen Routinier nennt, ist das nicht als Kompliment gedacht. Ebenso verhält es sich mit der Fantasie, die er als federführend erkennt, obwohl, wie er erklärt, die Quellenlage doch großartig sei. Dass die Fakten dem Autor nicht genügen, soviel stellt Hirschi klar, macht das Buch nicht besser. Zumal der Rezensent auf den beschriebenen Kneipen- und Bordelltouren des Seefahrers und den fantastischen Wegen seiner Seelenlandschaft ständig über Klischees stolpert. Vollends seekrank schließlich wird Hirschi angesichts der von Barz gewählten sprachlichen Mittel: mal "erhaben", mal "boulevardesk", hoch und runter.
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