Aus dem Englischen von Lore Krüger. Seit Daniel Defoe, so vermutet man, im Mittelmeer selbst in die Gefangenschaft von Piraten geriet, ließ ihn die Welt der Seeräuber nicht mehr los. In diesem Roman lässt er Bob Singleton sein abenteuerliches Leben selbst erzählen: In frühester Kindheit von einer Zigeunerin entführt, kommt er als Elfjähriger zur Seefahrt, wird Anführer einer verwegenen Schar, die man wegen Meuterei auf Madagaskar aussetzt. Damit beginnt eine atemberaubende Kette von verwegenen Abenteuern.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2014
Daniel Defoes klassischer Abenteuerroman "Kapitän Singleton" von 1720 mag weniger bekannt sein als sein "Robinson Crusoe", an historischem Material ist er aber ebenso reich, berichtet Behrang Samsami. Defoe beschreibt den Aufstieg eines gebrannten Kinds zum Piratenkapitän und den anschließenden Weg "vom Räuber zum Christen", erklärt der Rezensent. In dem Maße, in dem Singleton einen beispielhaften "Geburtshelfer des bürgerlichen Kapitalismus" darstellt, könnte ein Max Weber auch ihn im Kopf gehabt haben, als er sein Werk "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" schrieb, vermutet Samsami.
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