Dennis Freischlad macht sich auf die Suche nach der griechischen Seele, die sich seit jeher gegen alle Alltäglichkeiten behauptet. Es zieht ihn über den Peloponnes, er erkundet Kreta, segelt zu den Kykladen und reist weiter nach Athen und Delphi. An diesen Orten trifft er nicht nur auf mythische Geschichten, er begegnet den Menschen Griechenlands und nimmt sich Zeit mit ihnen: Er hilft Landwirten beim Anbau von Mandelbäumen, jubelt beim Fußballschauen mit griechischen Fans und begleitet einen Jazz-Musiker bei seinen Konzerten. Ein von der Mittelmeersonne geschriebenes, lichtes Buch, das mit seiner poetischen Sprache zum sinnlichen Kern Griechenlands vordringt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2019
Rezensentin Monika Maier-Albang möchte am liebsten selbst gleich losziehen nach der Lektüre von Dennis Freischlads Reise durch Griechenland. Einmal mehr überzeugt sie der Reiseschriftsteller durch wortmächtige Landschaftsbeschreibungen, vor allem aber durch sein vorbehaltloses Zugehen auf die Menschen des Landes. Einen Hauch "Kitsch" verzeiht der Kritiker dem anekdotensatten Buch gern.
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