Zwei Kinder verfolgen einen entwischten Falken und sehen sich plötzlich einem Jungen gegenüber, der aus der Vergangenheit kommt und sie mitnimmt auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Architektur: von den Cheops-Pyramiden über die Akropolis bis hin zu Versailles und dem Frankfurter Messeturm. Ebenso spannend wie unterhaltend vermittelt das Buch auf diese Weise den kulturellen Zusammenhang, in dem die jeweiligen Bauwerke entstanden sind. Ein Abenteuerroman und eine elegante Architekturgeschichte Europas in einem!
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.01.2009
Rezensent Thomas Binotto ist enttäuscht von diesem "veritablen Wälzer", mit dem Dieter Bartetzko jugendlichen Lesern die Architekturgeschichte nahe bringen will. Das liege aber weder am Inhalt, noch an der edlen Aufmachung, sondern einfach daran, dass der Autor wenig Talent als Erzähler hat. Da hilft in Binottos auch Bartetzkos "enormes Sachwissen" wenig, das er durchaus zu würdigen weiß. Der Rezensent fühlte sich, als wäre er zu einem "lebenslänglichen Museumsrundgang verdonnert worden". So schlißt Binotto, Bartetzko "wäre besser beim Sachbuch geblieben, ohne sich mit einem Roman selbst in die Quere zu kommen".
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.11.2008
Wichtig, aber nicht wirklich gelungen findet Rezensent Manfred Sack diesen Architekturführer für Kinder, was seiner Diagnose zufolge hauptsächlich daran liegt, dass Autor Dieter Bartetzko aus der Sorge zu langweilen die Rolle des (erzählenden) altägyptischen Mondgottes Thot angenommen habe, hinter dessen Maske er sich dann leider oft auf Abwegen und Nebensträngen verplaudere. Vieles dieser Reise durch die Architekturgeschichte sei in ?mythologische, historische, geografische? Geschichten verpackt, was auch das Anschwellen des Buchvolumens zur Folge gehabt habe - eine Geduldsproben für jugendliche Leser, wie Sack spekuliert. Im Gegensatz zum Wortreichtum des Textteil sind die visuellen Botschaften des Buchs für seinen Geschmack dann etwas karg und ?artig gezeichnet? ausgefallen. Auch fehlen ihm Abbildungen von Säulentypen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…