Ein Hoteldetektiv wird Zeuge eines Verbrechens. Was hat Bertholdy mit dem Mord auf dem Eisernen Steg zu tun? Warum verschwindet Lydia Haffner so schnell aus der Stadt? Was hat es mit der Kamera auf sich, hinter der plötzlich die halbe Welt her ist? Die Spuren führen von Frankfurt - mit Umwegen über Nizza, Zürich, Davos - zu einer Villa bei Vaduz, in der ein ehrenwerter Herr die Fäden zieht…
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.07.2013
Dieter Bauer beschreibt in seinem Frankfurt-Krimi die kleinen Läden des Viertels Sachsenhausen so genau und wohlwollend, dass Sylvia Staude ihn ein wenig im Verdacht hat, Schleichwerbung zu betreiben, immerhin, so frankfurterisch war wohl noch kein Krimi, vermutet die Rezensentin. Sein Protagonist Bertholdy ist Hausdetektiv in einem großen Frankfurter Hotel, Hobbykoch und Feinschmecker. Eines Tages kontaktiert in ein ehemaliger Freund, Andreas, weil er sich in Lebensgefahr wähnt, und tatsächlich, als sie sich auf dem Eisernen Steg, der berühmten Fußgängerbrücke über den Main, treffen, wird Andreas erschossen und Bertholdy nimmt auf eigene Faust die Ermittlungen auf, fasst Staude zusammen. Das Buch ist ordentlich, aber unauffällig geschrieben, wer sich für Krimis mit Lokalkolorit begeistern kann, wird auf seine Kosten kommen, verspricht die Rezensentin.
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