"Die Naturwissenschaft ist der harte Kern der Neuzeit", meint Carl Friedrich von Weizsäcker (geb. 1912). Hieran haben sich Philosophie, Politik und Religion bis heute hin ausgerichtet. Im 20. Jahrhundert ist mit der Entwicklung der Quantentheorie, an der Weizsäcker beteiligt war, eine Revolution geschehen, deren wahres Ausmaß viele aber bisher noch gar nicht verstanden haben. Die Umwälzung durch den wissenschaftlichen Fortschritt, der letztlich die Atombombe möglich gemacht hat, prägt auch Weizsäckers Denken: Wissenschaft lässt Raum für echte Freiheit des Menschen, ruft ihn aber auch zur Verantwortung angesichts des beschleunigten wissenschaftlichen Fortschritts auf. Dieter Hattrup geht Weizsäckers Denkweg nach und zeigt uns, wie sehr dieses Denken bis in die Politik und die Religion ausstrahlt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.12.2004
Ein überflüssiges Buch, behauptet Rezensent MiH.. Es ist der Versuch einer Einführung in das Denken des Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker, der das Unklare noch verunklärt, zugleich im Ton "salbungsvoller" Verehrung verharrt und nirgends weiterdenkt, was bei Weizsäcker angestoßen ist. Viel mehr hat MiH., der auch den Philosophen selbst eher kritisch zu sehen scheint, in seiner kurzen Kritik nicht zu sagen. Hier fand sich für ihn "nichts, das über das hinausginge, was der Leser den Schriften Weizsäckers selbst entnehmen kann".
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