Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2000
Richard Leipold findet, dass hier ein durchaus überzeugender Band zum Thema Nationalmannschaft vorgelegt wurde, der weit über eine bloße Chronik hinaus gehe. Zwar weiß er auch den lexikalischen Teil und die zahlreichen Statistiken zu schätzen, in dem auch die Nationalmannschaft der DDR nicht zu kurz kommt. Jedoch beschreiten die Autoren auch Wege "abseits der ausgetretenen Rasenpfade". So hebt der Rezensent besonders die Passage des Buches hervor, die sich mit den Zusammenhänge von Fußball und Politik beschäftigen. Die Autoren, so Leipold, sehen hier durchaus Parallelen zwischen politischen und sportlichen Rivalitäten, besonders im Verhältnis zu England, den Niederlanden und Österreich. Gefallen findet Leipold auch an den Ausführungen, die sich mit dem Einfluß der Medien auf das Wohl und Wehe der Nationalmannschaft beschäftigen.
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